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In der Schweiz leben mehr als 700 Menschen mit primären Immundefekten. Fachleute schätzen die Dunkelziffer jedoch deutlich höher. Viele Kinder und Erwachsene leben mit nicht diagnostizierten angeborenen Immundefekten. Diesen Menschen könnte durch eine angemessene Therapie geholfen werden.

Eine frühzeitige Diagnose von angeborenen Immundefekten rettet Leben. Deshalb empfehlen wir, mit einem Arzt über die Möglichkeit eines angeborenen Immundefektes zu sprechen, wenn eine oder mehrere der folgenden Fragen mit «Ja» beantwortet werden können:

• Hatten Sie innerhalb eines Jahres mehrere Infektionen im Ohr?

• Litten Sie an zwei oder mehreren ernsthaften Stirnhöhlenentzündungen innerhalb eines Jahres?

• Hatten Sie zwei oder mehrere Lungenentzündungen innerhalb eines Jahres?

• Leiden Sie an einer chronischen Entzündung der Schleimhäute?

• Haben Sie über zwei oder mehrere Monate Antibiotika eingenommen, ohne eine wesentliche Besserung zu erzielen?

• Wurden Ihnen zur Bekämpfung einer Infektion intravenös Antibiotika verabreicht?

• Leiden Sie an wiederkehrenden, tiefen Haut- oder Organabszessen?

• Hat Ihr Kind auch nach dem ersten Lebensjahr noch hartnäckige Pilzbeläge im Mund oder Pilzinfektionen auf der Haut oder den Nägeln?

• Wächst Ihr Kind nicht im normalen Mass heran oder legt es nur ungenügend Gewicht zu?

• Leidet oder litt jemand in Ihrer Familie an angeborenen Immundefekten?




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